Der Elbebiber

Mit der Verbesserung der Qualität des Elbwassers und mit Hilfe besonderer Schutzmaßnahmen ist die Zahl der Elbebiberpaare an Flüssen und Bächen wieder ansteigend. Das ist zunächst sehr erfreulich. Dennoch bereitet der Biber einigen Leuten großes Kopfzerbrechen. Der Biber selbst benötigt als Lebensraum größere Flächen mit Gehölzen am Gewässer. Durch die Fällung von Gehölzen staut der Biber die Wasserläufe an, um so sein Umfeld dahingehend zu verändern, dass er sich optimale Lebensbedingungen schafft ( z.B. dass die schützende Biberburg ihren Eingang unter Wasser besitzt, um vor Eindringlingen sicher zu sein). Somit gestaltet der Elbebiber die Flächen rund ums Gewässer komplett um, was für die intensive Nutzung der Flächen ums Gewässer problematisch ist. Durch das Anstauen vernässen landwirtschaftliche Flächen, Gehölzstreifen werden sichtlich gelichtet und auch vor den Streuobstwiesen an der Elbe macht der Biber nicht Halt. Durch das Anlegen von Gehölzstreifen am Ufer bietet man dem Biber eine Alternative zu den Altholzbeständen an, welche gern angenommen wird. Da diese Flächen oft direkt im Hochwasserbereich liegen, ist eine genau Beobachtung dieses sensiblen Gebietes notwendig.